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Donnerstag, 19. Juni 2014

Unsere Katzenmädchen bewachen Teich und Garten






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Labels: Clematis, Farn, Funkien, Hosta
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Der Klappentext

Hanna Elisa fliegt gemeinsam mit ihrem Mann in den Mittleren Osten, um ihre Tochter und das neugeborene Enkelkind zu besuchen. Auf dem langen Flug führen die Gedanken sie in eine Zeit, die sie nur aus Erzählungen ihres Vaters und ihres Großvaters kennt, verfangen sich in den unruhigen Zeiten ihres eigenen Beginns.
Es begann alles auf einer Hochzeit, als die fröhliche Lilli dem Marinesoldaten Hardy begegnete, der einst ausgesandt wurde die Welt zu erobern. Der ehemalige U-Boot Funker Hardy, Sohn eines Bergarbeiters oft nur knapp dem Tod auf den Weltmeeren entronnen und Lilli, ein unbekümmertes rheinisches Mädchen, planten voller Zuversicht ihre gemeinsame Zukunft. Tatkraft und Ideenreichtum, Optimismus und Humor prägten ihre Taten, die sie auch die schwierigsten Zeiten überstehen lässt. Hanna Elisa erlebte zwei Welten. Da war Lillis Familie, angeführt von Jakob, dessen hohes Ansehen im Dorf ihn zum Berater der Unsicheren machte. Von ihm lernte Hanna Elisa schon früh, sich einzumischen und die streng katholische Großmutter, die dem Kind nicht erlaubte am Morgen vor dem Beten zu singen. Im Ruhrgebiet lebten Hardys Eltern, unpolitisch und nicht nur zu Jakobs Entsetzen waren sie einst Befürworter Hitlers Politik. Erst als die Auswirkung des Krieges auch ihre Familie erreichte entstanden Zweifel. Hier erlebte Hanna Elisa Urlaubstage ohne Fesseln, Zusammentreffen der Nachbarschaft auf der Bank unter dem Fliederbaum, gemeinsames Musizieren, Toleranz - aber auch das Auseinandergehen der langjährigen Gemeinschaften, als der Fernseher seinen Siegeszug antrat.

Kopfweide im Sommer

Kopfweide im Sommer

Armes Deutschland Nicht nur die Medien tragen zur Salonfähigkeit der Fremdenfeindlichkeit bei


Armes Deutschland
Nicht nur die Medien tragen zur Salonfähigkeit der Fremdenfeindlichkeit bei

Im Haus meiner Tochter und Schwiegersohns verkehren Menschen aus vielen Kulturen. Berufsbedingt weltreisend lernen sie viele interessante Menschen kennen. Die Söhne sind in einem Arabischen Land geboren, in dem sie nie Ausländerfeindlichkeit kennen lernten, obwohl unsere Tochter auch im Erscheinungsbild europäisch blieb.
Nun leben sie in einer kleinen Gemeinde in Niedersachsen und die Kinder gehen dort zur Schule.
Eine Gemeinde, deren Bürgermeister seit Jahrzehnten den Zuzug von „Fremden“ fördert und schon bei meinem ersten Besuch dort viel mir die Vielfältigkeit und die für Deutschland ungewöhnliche „gute Laune“ im Straßenbild auf. Nun kommt mein ältester Enkelsohn, erstes Jahr Gymnasium, aus der Schule und erzählt beim Mittagessen von einem Mitschüler, schließt mit den Worten, „aber der ist ja Ausländer“.
Salopp gesagt, mir viel die Gabel aus dem Mund, starrte ihn an und erzählte, aus welchen Länder Europas seine Vorfahren einst kamen, denen man die Chance gab, sich zu integrieren und aus welchen seine guten Freunde kommen. Was heißt Deutsch sein, in einem Land Europas, durch das die Menschen der Völkerwanderung zogen, die Römer und Franzosen ihre Nachkommen hinterließen. Im Heimatort meiner Mutter arbeiteten zur Zeit des Eisenbahnbaus viele Spanier und auch sie hinterließen nicht nur dort ihre Gene. Mein Großvater war zum Ende des ersten Weltkriegs in Damaskus, damals zur Türkei gehörend, und kam wegen fehlender Transportmöglichkeit erst nach einem Jahr nach Hause. Er wurde in dieser Zeit von einer Familie als Gast aufgenommen. Als die ersten Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland kamen, freute er sich, sie als Nachbarn begrüßen zu dürfen und ihnen den Start im fremden Land zu erleichtern..
Ich bin katholisch erzogen und aus Überzeugung aus der Kirche ausgetreten, weil mich schon als kleines Mädchen der Umgang mit den „Fremden“ gestört hat. Und da liegt meines Erachtens heute noch ein großes Problem. Der Wohnort unserer Enkelsöhne ist katholisch geprägt, der Pastor bestimmt das Leben seiner Gemeinde. Bei der Einschulung habe ich die Kirche verlassen, weil die Rede des Pastors so ausländerfeindlich war, sie erinnerte mich an die Aussagen der Nazis, dass es mir schlecht wurde. Und hier liegt eines der Übel. Solange von der Kanzel verkündet wird, dass nur der christliche Glaube zählt, Kinder schon manipuliert werden, wird sich nichts ändern. Denn dieses Denken zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten.

Alle Macht den Banken und Unternehmensberatern

Ein Arbeitnehmer musste nach 45 Jahren erfüllten Arbeitslebens zusehen, wie ein amerikanischer Unternehmensberater "seiner" Firma die Macht übernahm.
rücksichtslos mit Menschen umging, auf fachliche Kompetenz bewusst verzichtete, Widerspruch und positive Anregung nicht duldete. Das bedeutete, sie, die Menschen, die sich jahrzehntelang für die Firma eingesetzt hatten, sich mit ihr identifizierten, wurden am Ende gefeuert.
Die Vorgehensweise sah immer wieder gleich aus, traf immer die Kreativen, niemals die Kopfnicker und folgte in mehreren Schritten.
1. Schritt: Man nimmt dem Mitarbeiter die Personal-verantwortung für die Gruppe oder die Abteilung.
2. Schritt:
Man „befördert“ ihn auf eine Stabsstelle, ohne Personalverantwortung, wo er „wichtige“ Aufgaben, wie z.B. Innovationsmanagement direkt für einen der oberen Chefs erledigst. So manch einer ist nun noch stolz darauf so etwas Wichtiges tun zu dürfen.
3. Schritt:
Nach und nach entzieht man ihm eine Aufgabe nach der anderen und gibt ihm immer verwirrendere dienstliche Anweisungen.
4. Schritt:
Nun entfällt plötzlich die Stabsstelle und man macht ihm das Angebot in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Dabei muss man leider über seinen Vertrag reden, da die neuen Aufgaben anders bewertet werden - natürlich niedriger.
5. Schritt:
Schnapp, die Falle ist zu, wenn er nicht bei Schritt 1 schlau genug war sich anderweitig zu bewerben, oder aus welchen Gründen auch immer, Alter, Arbeitsmarktsituation, keine neue Stelle bekommen hat.
Folge: Frustration, innere Kündigung, Verlust von Selbstwert-gefühl, Sozialer Abstieg.
Hier betrifft es Ingenieure, die über ein enormes Fachwissen verfügen, voller Ideen stecken, dieses Wissen an junge Menschen weiter gegeben haben und weiter geben wollten. Aber nur wenige junge Menschen wurden in den letzten Jahren eingestellt, die alten vorzeitig und wahllos aus dem Unternehmen entlassen.
Wer kann es sich erlauben auf so viel fachliche Kompetenz zu verzichten?

Bildung nicht erwünscht - nur ein ungebildetes Volk ist manipulierbar

In den Trümmern von Remagen aufgewachsen habe ich mir seit frühester Kindheit Gedanken zum Krieg gemacht, ob von Staatshäuptern oder Industriellen ausgehend, ob der Krieg sich gegen den Menschen richtet oder gegen die Natur. (die letztendlich immer beide betroffen sind) Die Entwicklung der Waffen spricht nicht von Intelligenz sondern von Verblendung und Selbstverliebtheit. Mein Fazit, kein Krieg ohne Religion, Gier, Dummheit, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit. Kein Krieg ohne die Denkweise der Krupps, Thyssen und Quandts.... Auf allen Kontinenten unserer Erde fehlt Geld für Bildung und Nahrung, aber nirgendwo für Waffen. Still und leise wurde während der letzten Fußballweltmeisterschaft die Luftwaffe der Bundeswehr für Milliarden aufgerüstet, vor wenigen Wochen wurden wieder Milliardenbeträge bewilligt. Sind wir bereit wieder zu töten? Leid über die Menschheit zu bringen?
Wo bleibt der Aufschrei des Volkes??
Und gleichzeitig wachsen in unserem reichen Land Kinder in Armut auf, hungern, Bildung bleibt ihnen versagt, kein Geld für Kita und Ganztagsschulen. (Ein gebildetes Volk ist nicht manipulierbar) Die unteren Einkommensgruppen werden von unseren Machthabern immer höher belastet, lässt die Reichen noch reicher werden. Es ist Zeit aufzustehen, aber wer beginnt?

Abends am Teich

Abends am Teich

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Heiteres vom Dorf

Freunde treffen sich zu einem Winterabend am Kamin, trinken Rotwein, erzählen sich ihre Geschichten und der Abend vergeht im Flug. Als schon einige Flaschen gelehrt sind, kommt der Hund des Hausherren von seinem abendlichen Rundgang zurück. Es war ein glücklicher Hund mit viel Freiheit. Da er wohlerzogen war und am Rand eines kleinen Dorfes wohnte wurden ihm Alleingänge gestattet.Die Gäste starren auf den Hund. Der Hausherr springt auf, läuft zum Hund und zerrt ein totes, mit Erde verschmutztes Kaninchen aus seinem Maul.
Oh Gott, ruft die Hausherrin, das ist das Kaninchen unseres Nachbarn. Was machen wir jetzt. Wenn er erfährt, unser Hund hat es gekillt, ist es mit seiner Sympathie für ihn vorbei.
Eine Diskussion unter den Gästen entsteht. Das Ergebnis, das Kaninchen wird gewaschen und gefönt und still und leise in den Stall zurückgelegt.
Einige Tage später begegnet die Hausherrin ihrem Nachbarn. Sie kommen ins Gespräch und er sagt, „Stell Dir vor, mein Kaninchen lag tot im Stall“
Sie spricht Worte des Bedauerns aus, aber er antwortet, nein, dass es tot war, hat mich nicht erschüttert, es war alt und damit war zu rechnen. Das sonderliche war, ich hatte es bereits schon vor ein paar Tagen beerdigt.

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